Die Druckansicht wurde in mehreren Punkten weiter verfeinert. Die Maßstabsauswahl ist nun deutlicher hervorgehoben und kann über „Maßstab sperren“ fixiert werden; bei Auswahl eines vorgegebenen Maßstabs wird die Sperre automatisch aktiviert. Nach dem Entsperren ist freies Zoomen wieder möglich, wobei die Auswahl auf einen benutzerdefinierten Maßstab wechselt. Auch das Verschieben einer gedrehten Karte wurde korrigiert, sodass die Mausbewegung unabhängig von der eingestellten Kartendrehung wieder der erwarteten Richtung entspricht. Zusätzlich wurden Plankopf, Legende und Nordpfeil weiter optimiert: der Nordpfeil ist positionierbar, die Legende standardmäßig deaktiviert und die Plankopfdarstellung kompakter aufgebaut. Datumsangaben werden einheitlich mit führender Null und ohne Sekunden dargestellt; Bearbeiter- und Erstellungsinformationen wurden optisch sauber ausgerichtet. Die verwendeten Logos und das Favicon wurden auf SVG umgestellt.
Änderungshistorie
Zusammenfassung der umgesetzten Erweiterungen und Anpassungen des dlp WebGIS seit der ersten Projektanfrage am 03.06.2026. Unmittelbar aufeinanderfolgende Änderungen desselben Werkzeugs wurden zu einem gemeinsamen Eintrag zusammengefasst.
Das Universaltool erhielt eine eigene Druckansicht mit A4- und A3-Ausgabe, Auswahl der darzustellenden Grund- und Zusatzlayer sowie direkter Übernahme des aktiven Datensatzes. Druckränder und Heftrand werden automatisch berücksichtigt; Logo, Projektdaten, Nordpfeil und Maßstab werden in die Ausgabe integriert. Zusätzlich wurden der Koordinatenbericht als PDF und ein für Vermessungsgeräte geeignetes TXT-Ausgabeformat als eigenständige Exportmöglichkeiten ergänzt.
Die Prüfung des Online-Datenstands wurde so korrigiert, dass die aktuelle Blattschnittdatei ausgewertet, der Ladevorgang zuverlässig beendet und der ermittelte Datenstand in der Oberfläche angezeigt wird. Bei einer DGM-Einzelpunktabfrage wird nun nur mehr der tatsächlich für diesen Punkt maßgebende Datenstand ausgegeben.
Die automatische Erkennung für Textdateien, DXF und BricsCAD-Übergaben wurde robuster aufgebaut. Koordinaten, Z-Werte und Feldzuordnungen werden zuverlässiger erkannt; Höhen aus Blockattributen werden nur dann als Z übernommen, wenn das Objekt selbst keine Höhe besitzt. Referenzpunkte außerhalb des eigentlichen Datenbereichs, fehlerhafte Überlagerungswarnungen sowie der Ablauf zwischen Erkennung, Darstellung und Datenprüfung wurden überarbeitet. Die Karteninfo zeigt erkannte Zuordnungen wie PUNKTNR (Feld_1) in einer einheitlichen Reihenfolge und vermeidet doppelte Werte; die Objektauswahl und das Schließen der Info bleiben für weitere Klicks bedienbar.
Mit dem neuen Universaltool wurde eine zentrale Oberfläche zum Einlesen, Prüfen, Darstellen und Konvertieren unterschiedlichster Geodaten geschaffen. Unterstützt werden unter anderem TXT, CSV, GeoJSON, KML, GPX, Shape-ZIP, DXF und GeoPackage. Koordinaten, Spaltenbelegungen und Koordinatensysteme werden soweit möglich automatisch erkannt. Die eingelesenen Daten können in einer Kartenansicht kontrolliert, auf Plausibilität geprüft und anschließend für unterschiedliche CAD-, GIS-, Vermessungs- und weitere Ausgabeformate exportiert werden. Die Verarbeitung erfolgt weitgehend lokal im Browser.
Die Kartenoberfläche wurde um eine umschaltbare Anzeige für Maßstab und Koordinaten erweitert. Dadurch können die zusätzlichen Karteninformationen bei Bedarf ein- oder ausgeblendet werden und nehmen nur dann Platz in der Kartenansicht ein, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
Die leicht versetzte Markierung von Suchtreffern wurde durch eine Korrektur der Koordinatenumrechnung behoben. Im Objektinformations-Panel entfällt die doppelte Überschrift des Objekttyps; stattdessen wird die Bezeichnung bzw. Strang-Bezeichnung hervorgehoben dargestellt. Ein Klick auf diese Überschrift kopiert den angezeigten Wert in die Zwischenablage.
Das Menü hinter dem dlp Logo wurde um eigene Links zur Bedienungsanleitung und zur Änderungshistorie ergänzt. Für Kunden wird automatisch hilfe-kunde.html, für interne Benutzer hilfe-intern.html geöffnet.
Der Export erhielt einen zweistufigen Ablauf mit getrennter Rahmenwahl und Exporteinstellungen, Zurücksetzen, zusätzlichen Rahmen, automatischem Zoom und Fortschrittsanzeige. Rahmenorientierte GeoTIFF-Ausgabe ist Standard; die BricsCAD-Übergabe kann das WebGIS direkt mit übernommenen Rahmendaten öffnen.
Fotoprojekte können manuell lokal gespeichert und wieder geöffnet werden. Beschreibungen und individuelle Bildausschnitte bleiben erhalten; die Schaltflächen für Speichern, Öffnen und Drucken wurden stabil positioniert.
Optionale WVA-Dateien können fehlen, ohne den Import zu verhindern. Auswahl, Suche und Projektübersicht wurden für Leitungen und Punktobjekte verbessert; Druckleitungen, Gruppierungen nach Leitungsart, Material, Dimension und Baujahr sowie die PDF-Ausgabe wurden ergänzt.
Für die größer gewordenen Statistik- und Indexdaten wurde GZIP aktiviert, um die Übertragung der Projektübersichten zu reduzieren.
Das WebGIS wurde neben ABA um die Wasserversorgung erweitert. WVA-Leitungen, Einbauten und weitere Anlagenarten werden kunden- und projektbezogen importiert, dargestellt, gesucht und in den Objektinformationen ausgewertet.
Suchgruppen und Fachwerkzeuge richten sich nach der aktiven und sichtbaren Fachschale. ABA- und WVA-Daten werden in der Projektübersicht getrennt und in fachlich sinnvoller Reihenfolge dargestellt.
Orthofotos können unabhängig von Kunden- und Gemeindegrenzen über gezeichnete Rechtecke oder aus BricsCAD übernommene Rahmen ausgeschnitten werden. Unterstützt werden GeoTIFF sowie Bilddateien mit Worldfile und Projektion in EPSG:31255.
XYZ-Export und Geländeschnitt wurden übersichtlicher und schneller. Stützpunkte werden nummeriert, der tatsächliche DGM-Datenstand wird angezeigt und Bedien- sowie Ergebnisfenster bleiben so positioniert, dass die Profilachse sichtbar bleibt.
Mehrere Schächte können per Liste oder direkt in der Karte gewählt und zu einem gemeinsamen Bericht zusammengeführt werden. Eingabebereich und Ergebnisdarstellung wurden kompakter; der aktuelle Kartenmaßstab wird für die Protokolle übernommen.
Strecken, Flächen, Winkel, Maßlinien, Punkte, Polylinien, Polygone, Rechtecke, Kreise, Pfeile, Texte und Symbole können temporär erstellt und bearbeitet werden. Live-Maße, feste Kreisradien, Objektfang und unterschiedliche Punktstile wurden ergänzt.
Lokale Bilddateien können per Drag & Drop anhand ihrer EXIF-Koordinaten in der Karte dargestellt werden. Vorschau, chronologische Nummerierung, nächstgelegene Adressen sowie mehrere A4-Berichtsvarianten mit oder ohne Übersichtskarte wurden ergänzt; die Dateien bleiben lokal.
Festgestellte Lageabweichungen der DKM-Daten wurden korrigiert. Grundstücks-, Adress- und Straßeninformationen sowie zugehörige Such- und Zoomfunktionen wurden erweitert.
Datenbank- und QGIS-Zugriffe wurden weiter abgeschottet, sensible Zugangsdaten getrennt abgelegt und ältere Sicherungsbestände bereinigt. Ein vollständiger Neuimport mit allen Geodaten bestätigte den stabilen Stand.
DKM-Daten können im Adminbereich automatisiert bezogen, nach Katastralgemeinden verarbeitet und mit Datenstand für die CAD-Weiterverwendung ausgegeben werden.
Die Funktionen des WebGIS und des Adminbereichs wurden für eine ausführliche interne Beschreibung sowie eine kompaktere Kundenanleitung strukturiert. Screenshots und Bedienabläufe wurden als Grundlage der bestehenden Hilfeseiten aufbereitet.
Das einzelne A4-Schachtprotokoll wurde mit Lageplan, genordetem Schachtgrundriss, Abwicklung, Stammdaten und nächstgelegener Adresse fertiggestellt. Anschließend kamen Copy-&-Paste-Massensuche, Mehrfachauswahl, Ergebnisprüfung und ein gemeinsamer PDF-Bericht hinzu. Doppelte Straßentreffer und die Darstellung aller zugehörigen Adresspunkte wurden korrigiert.
Für 15 aktive Gemeinden wurden 665 DGM-TIFs zu einem gemeinsamen VRT zusammengeführt. Ergänzt wurden punktuelle Höhenabfrage mit Datenstand, XYZ-Rechteckexport, Geländeschnitt und der Kanallängenschnitt mit DGM-Gelände, Schächten und Rohrprofilen.
DKM-Daten werden katastralgemeindeweise aus DORIS bezogen, in PostGIS importiert und über QGIS Server kundenbezogen dargestellt. Grundstücksinformationen, Kundenfilter sowie Status und Aktualisierung im Adminbereich wurden ergänzt.
Beim ABA-Import sind SCHACHT und HALTUNG verpflichtend. SOBAU und BAUWERK dürfen fehlen, ohne dass ein ansonsten gültiger Import abgebrochen wird.
Unter webgis-intern.dlp.at wurde zusätzlich zur normalen Anmeldung ein interner Zugang ohne Benutzeranmeldung eingerichtet. Dieser erzeugt ausschließlich eine zeitlich begrenzte Leser-Sitzung; Schreibfunktionen bleiben server- und frontendseitig gesperrt.
Die technische Objektidentifikation wurde für SCHACHT, HALTUNG, SOBAU und BAUWERK vollständig auf die UUID aus dem Shape-Feld ID umgestellt. Legacy-Bezeichnungen bleiben sichtbar und durchsuchbar. UUID-Format, Eindeutigkeit und Objektzuordnung werden validiert; vorhandene Änderungsmeldungen werden erst nach einem fehlerfreien Neuimport des betroffenen Kunden und Projekts gelöscht.
Der vollständige lokale Projektstand einschließlich PostGIS-Datenbank, Testdaten, Hangwasserdateien, Frontend, API, Skripten und QGIS-Projekt wurde nach /opt/webgis übertragen. Frontend, interner QGIS-WMS, PostGIS, Adminbereich, Suche und Änderungsmeldungen wurden geprüft und liefen auch nach einem Serverneustart stabil.
eSYS nahm den neuen WebGIS-Server mit Ubuntu Server 24.04 LTS in Betrieb. Der interne DNS-Name webgis-intern.dlp.at und Port 80 wurden freigeschaltet; als Projektziel wurde /opt/webgis festgelegt. Die spätere externe Erreichbarkeit wurde getrennt vorbereitet.
DORIS-Hangwasserdaten werden je aktiver Gemeinde automatisch geladen und entpackt und anschließend zu einem gemeinsamen VRT zusammengeführt. Nach Korrekturen an GDAL-Aufruf, Pfaden und Docker-Neustart war der QGIS-Server-Layer für sechs Testgemeinden vollständig sichtbar; Status und Aktualisierung wurden in den Adminbereich aufgenommen.
Das Dashboard zeigt offene Änderungen unmittelbar, fasst Systemstatus und Meldungen kompakt zusammen und führt Aktivitäten auf einer eigenen filterbaren Seite. Die dafür erforderlichen Anpassungen an admin.html und API wurden eingebaut und im lokalen System bestätigt.
Anmeldung und Passwortwechsel, Kunden- und Benutzerverwaltung, Rollen und Fachschalenrechte, interne und zugewiesene Kartenansichten, Suche, Statistik, Objektabfrage, Änderungsexport, Import sowie grundlegende Sicherheitsprüfungen wurden zusammenhängend getestet. API, QGIS Server und WMS arbeiteten dabei ordnungsgemäß.
Das WebGIS erhielt eine eigene Loginseite mit HttpOnly-Sitzung, erzwungenem Passwortwechsel und serverseitiger Rollenprüfung. Administratoren, Bearbeiter, Leser und Kunden können kunden- und fachschalenbezogene Rechte erhalten; der QGIS-Zugriff erfolgt geschützt über den internen Proxy.
Für den Wechsel von der lokalen Windows-Umgebung auf einen Ubuntu-Server wurden Docker-Compose-Struktur, Nginx, Frontend, API, QGIS Server und PostgreSQL/PostGIS sowie DNS, HTTPS, SSH, Sicherungen und Protokollierung vorbereitet. Vorgesehen war zunächst ein interner Paralleltest durch dlp Mitarbeiter.
Alle Fachdaten wurden um kunde_id und projekt_id ergänzt. Kunden sehen ausschließlich ihre freigegebenen Daten; die interne Gesamtansicht kann mehrere Kunden derselben Fachschale gemeinsam darstellen und direkt zu deren Gebiet zoomen. ABA wurde zuerst umgesetzt, WVA bereits strukturell vorbereitet.
Der erste Adminbereich erhielt Kunden- und Fachschalenauswahl, eine Liste der gemeldeten Änderungen und den CSV-Export für die spätere Übernahme in BaSYS. Ein neuer Shape-Import ersetzt nur die Daten des gewählten Kunden und Projekts und setzt die zugehörigen Meldungen kontrolliert zurück.
Schächte, Haltungen und Bauwerke erhielten eine übersichtliche Sachdatenanzeige: wichtige Attribute werden sofort gezeigt, weitere Angaben in aufklappbaren Gruppen. Korrekturen verändern die BaSYS-Ausgangsdaten nicht direkt, sondern werden als alter und vorgeschlagener neuer Wert separat gespeichert und dargestellt.
Der lokale Docker-Stack mit PostGIS, pgAdmin, QGIS Server und Frontend lief unter F:\webgis. BaSYS-Shapes für Schächte, Haltungen, Bauwerke und Bauwerkskanten wurden in EPSG:31255 importiert, über QGIS Server als WMS bereitgestellt und in Leaflet gemeinsam mit OpenStreetMap angezeigt. Objektklick und GetFeatureInfo funktionierten.
Die erste Projektanfrage legte das Ziel eines schlanken, schnellen und geräteunabhängigen Kunden-WebGIS fest. BaSYS/SQL Server bleibt das führende System; das WebGIS sollte zunächst lokal unter Windows 11 auf Laufwerk F: entstehen und später in die Firmen-DMZ übersiedeln. Als technische Basis wurden Docker/WSL2, PostgreSQL/PostGIS, QGIS Server, FastAPI und Leaflet gewählt.